Herbstwanderung
Am Samstag, 6. November, fand unsere dies-
jährige Herbstwanderung satt, wir trafen uns
am Sportheim und wanderten teilweise im
strömenden Regen über das Hörnle, Burg
Neipperg zur Gaststätte Traube in Neipperg.
Dort wurde extra für uns geöffnet.
Dieses Jahr war unser Nachwuchs auch wieder
stark vertreten.
Perfekter Saisonabschluss mit Doppelsieg beim „Eichelbergman“!
Am Samstag, 16. Oktober, starteten unsere zwei Nachwuchsathleten Fabian Katz und
Malte Plappert beim „Eichelbergman“ einem
Cross-Duathlon.
Bei typischem Cross-Wetter (Regen, Matsch und Kälte) machte sich das Teilnehmerfeld auf dem Sportplatz in Eichelberg auf den Weg.
Die Laufstrecke war sehr selektiv mit steilen Anstiegen auf unbefestigten Wegen. Unserer zwei Jungs machten gleich richtig Tempo und erreichten die Wechselzone in der Führungsgruppe. Mit einer gewohnt super Radleistung gelang es Malte sich auf der aufgeweichten und anspruchsvollen Radstrecke abzusetzen und die Führung zu übernehmen. Mit großem Vorsprung ging er auf die abschließende Laufrunde, souverän gelang ihm der Sieg in der Kurzdistanz.
Auch Fabian kämpfte mit den schwierigen Bedingungen, er stieg zwar als erster auf das Mountainbike doch leider verpasste er auf der Radstrecke eine Abzweigung und ging dadurch als dritter, hinter einem Brettener Triathlon-Landeskaderathleten, auf die abschließende Laufrunde. Doch da Fabian ein sehr starker Läufer ist, holte er diesen schnell ein und erreichte als Zweiter das Ziel.
Energy Race in Ettlingen
Am Samstag, 9. Oktober, starteten Tobias
Böhringer, Malte und Marieke Plappert beim Energy Race in Ettlingen.
Herzlichen Glückwunsch!
Mit diesen tollen Ergebnissen freuen wir uns schon auf das nächste Jahr.
Rad an Rad mit Profis für einen guten Zweck
Am Sonntag den 03. Oktober gehörten die Straßen zwischen Besigheim, Bietigheim und Löchgau den Rennradfahren. Beim 4ten Charity Bike Cup starteten rund 700 Hobbyradler in 16 Teams gemeinsam mit prominenten Sportlern als Team-Kapitän.
Vertreten waren aktive und ehemalige Größen wie der ehemalige Etappensieger bei Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta Marcel Wüst, Deutschlands erfolgreichste Rennfahrerin Hanke Kupfernagel, der ehemalige Gerolsteiner-Fahrer Stefan Schmacher, sowie der italienische Sprintstar Alessandro Petacchi der diesjährige Träger des Grünen Trikots bei der Tour de France, sowie viele andere.
Die 24km lange vollständig gesperrte Strecke mit 227 Höhenmetern folgte einem Rundkurs, welcher je nach Anmeldung 2 oder 4mal bewältigt werden musste.
Für die 52km Kurzdistanz hatten sich Dieter Grupp und Gottfried Klenk angemeldet, die 104km Langdistanz absolvierten Linda Eilers, Christoph Emde und Jörg Gabriel.
Nach einer „Neutralisierungsphase“ ging es an den eigentlichen Start. Dort herrschte Rennatmosphäre fast wie bei einem Start bei einer Tour-de-France-Etappe. In hohem Tempo ging es von Anfang an los. Die Steigungen kurz nach Besigheim zum Husarenhof und der Anstieg von Bietigheim zum Weißenhof hatten es in sich. In rasanter Abfahrt ging es kurvenreich zum Zielsprint in Besigheim zurück.
Dieter Grupp bewältigte die Kurzdistanz in einer Zeit von 1:29.17 und einem Platz 32 in seiner Alterklasse, Gottfried Klenk benötigte dafür 1:21.28 und erreichte damit Platz 21 Altersklasse.
Linda Eiler wiederholte ihren Erfolg von 2009 erneut mit einem 1. Platz auf der Langdistanz mit 1:53.21. Überraschend holte sich Jörg Garbriel den 1. Platz in seiner Altersklasse, Gesamt Platz 14 in einer Zeit von 1:48.53. Christoph Emde kam mit einer Zeit von 1:53.22 fast zeitgleich mit Linda ins Ziel. Platz 7 Altersklasse und 36 Gesamt.
Die Veranstaltung war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Außer den sportlichen Erfolgen standen am Ende aus Anmeldegebühren und Spenden der Sponsoren über 20.000€ auf dem „Konto“ der „Star Care Organisation – Wir helfen Kindern“.

Einzelzeit- und Paarzeitfahren in Dingolfing
Am Sonntag den 12.09. sind vier Radsportler des SV-Leingarten bzw. SF Lauffen nach Bayern zum RSV Dingolfing aufgebrochen um den Kampf gegen die Uhr anzutreten. Vor den Sportlern stand das Jedermann Rennen mit zwei Einsätzen - 20km Einzelzeitfahren und anschließend das 20km Paarzeitfahren auf dem 10km nahezu flachen Rundkurs um den Vilstalsee.
Das Wetter bot hervorragende Vorrausetzungen. Pünktlich zum Start verzog sich der Frühnebel und die 92 Starter wurden ab 10 Uhr im Minuten Rhythmus auf die 10-km -Runde geschickt, die je 2mal zu bewältigen war. Markus Rieber von den SF Lauffen beendet das Einzelzeitfahren mit dem 1ten Platz in seiner Altersklasse in einer Zeit von 25:04min und einer Durchschnittgeschwindigkeit von 47,9km/h, Norbert Stegmüller vom SVL erreichte den 4ten Platz mit 26:30min bzw. 45,3 km/h.
Erstmalig starteten Joachim Lebherz und Christoph Emde zu einem Einzelzeitfahren. Der erste Anlauf mit dem Ziel – beim Schnitt muss eine 4 vorne sein – wurde erreicht. Platz 26 für Christoph Emde in einer Zeit von 29:02min und einem Schnitt von 41,3km/h, Joachim Lebherz mit 29:56min und 40,1km/h.
Beim anschließenden Paarzeitfahren erreichte das Team Rieber/Stegmüller Platz 3 in 25:17min und dem Schnitt von 47,5km/h. Platz 14 erzielte das Team Emde/Lebherz in 28:16min und dem Schnitt von 42,5km/h.

Malte Plappert gewinnt den 4. Bikemax Short-Track-Marathon in Neckarsulm
Sonntag, 12. September, zum 4. Mal veranstaltete der RC-Pfeil den Bikemax Marathon in Neckarsulm.
Bei traumhaften Bedingungen wurde um 10.30 Uhr das Fahrerfeld auf die 32 km und 650 hm geschickt. Für den SV Leingarten waren Malte Plappert, Fabian Katz und Christian Plappert am Start.
Nach einer neutralisierten Einführungsrunde durch den Ort, startete das 148 Starter starke Feld mit hohem Tempo in den ersten Anstieg. Malte drückte sofort kräftig in die Pedale. Mit Andreas Lang, vom Team Strombike, gelang es ihm einen Vorsprung auf das Fahrerfeld heraus zu fahren. Durch gutes Zusammenspiel auf den folgenden Kilometern, der sehr schönen Strecke mit hohem Trailanteil, bauten sie weiter ihren Vorsprung aus.
Am Salzweg setzte sich Malte vor seinem Verfolger und attackierte, dieser konnte seinem hohen Tempo durch den langen technischen Trail nicht folgen. Ab dann übernahm er die alleinige Führung. Mit einem klaren Vorsprung von 1:36 Minuten begrüßten ihn die Zuschauer im Ziel, als Gesamtsieger der Short-Track-Distanz in einer Gesamtzeit von 1:16 Std.
Christian Plappert erreichte den 5. Gesamtplatz (1:23 Std.) und in seiner Altersklasse Platz 1.Fabian Katz der nur knapp das Podium verpasste erreichte einen tollen 14. Gesamtplatz (1:28 Std.) und in der Juniorenklasse den 4. Platz.
Herzlichen Glückwunsch!


Ötztaler-Radmarathon 2010 in Sölden/Tirol – 238 km mit 5.500 Höhenmetern –
I have a dream – das war das gemeinsame Motto der rund 4500 Teilnehmer beim 30. Jubiläums- Ötztaler-Radmarathon.
Diesen Traum wollten sich auch die fünf Teilnehmer, die für den Radsport Leingarten starteten, erfüllen. Es galt die Strecke von 238 km und 5.500 Höhenmeter zu bewältigen. Nachdem es am Vorabend noch geregnet hatte, riss der Himmel morgens auf und es blieb den ganzen Tag zwar kalt (morgens 4 °C ) aber trocken.
Start war um 6.45 Uhr im Morgengrauen in Sölden. Zunächst ging es bergab bis Ötz. Von hier ab waren die ersten 1300 Höhenmeter mit bis zu 18 % Steigung hinauf zum Kühtaijoch (2020m) zu bewältigen. Mit rasanter Fahrt ging es wieder bergab bis Innsbruck (600m), von dort wieder rund 700 Höhenmeter hinauf auf der alten Brennerstraße zum Brennerpass (1377m). An der „Labestation“ frisch gestärkt führte die Strecke hinunter nach Sterzing (960m). Nun wurde es so langsam ernst. Den Jaufenpass hinauf ging es fast durchgehend mit Steigungen zwischen 9 und 11 %. Während man den Brenner noch mit einem Durchschnitt von 29,8 km/h hinauf flog, sank die Durchschnittsgeschwindigkeit den Jaufenpass hinauf auf unter 15 km/h. Der Tritt wurde trotz Berggang langsamer und nach 160 km und rund 3500 Höhenmetern auf dem Jaufenpass spürte man, dass die Kraft nachlässt und der Puls nicht mehr so schnell runtergeht. Nach einer langen und wegen des schlechten Belags schwierigen Abfahrt nach St. Leonhard (750m) kam nun das Grande Finale: das Timmelsjoch. Auf 26 km waren 1759 Höhenmeter zu bewältigen. Während sich die Straße anfangs noch mit moderaten Steigungen am Hang entlang wand, kletterte die Steigung nach der letzten Labestation ohne Unterbrechung auf 10% und mehr. Es wurden die letzten Kraftreserven mobilisiert. Am Timmelsjoch angekommen, war klar : es ist geschafft. Von hier ging es wieder hinunter ins Tal, wobei ein böser Gegenanstieg und der Gegenwind im Tal noch die letzten Körner aufbrauchten. In Sölden am Ziel angelangt, war dann für alle fünf Teilnehmer der Traum erfüllt : einmal den berüchtigten „Ötztaler“ fahren.
Es war für alle ein großartiges landschaftliches und sportliches Erlebnis. Und während das Timmelsjoch hinauf der eine oder andere sich fragte : „Wieso tu ich mir das eigentlich an ?“, war am nächsten Tag bei der Heimfahrt die Frage : Wann fahren wir das nächste Mal wieder den Ötztaler? Ich könnte ja vielleicht doch noch ein bisschen schneller …
Ihren Traum haben sich erfüllt: Uwe Funk in 10.17 h, Wolfgang Scholl in 10.45 h, Lothar Pfahl in 11.43 h, Stefan Katz in 11.55 h, Thomas Hauptvogel in 12.10 h.


„Himmel und Hölle“ 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring
Team Fahrrad-Franz 2 feiert erneut Riesenerfolg bei Rad & Run am Ring
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Nürburg. Die Herausforderung in der "Grünen Hölle" bravourös gemeistert: Beim 24h-Rennrad-Bewerb über 24,4 Kilometer pro runde und über 500 Höhenmetern, erreichte das Team Fahrrad-Franz 2 mit den Startern im 4er Team Norbert Stegmüller, Markus Rieber, Klaus Elsner und Franz Rongen bewältigten 32 Runden und insgesamt 780,8 km und 16.000 Hm. Mit einer Zeit von 24.15.20 Stunden den hervorragenden 2. Rang overall und Altersklassenwertung mit großem Vorsprung auf Platz 1. Insgesamt waren über 600 Teams in der 4er Kategorie am Start.
Team Fahrrad-Franz 1 mit den Startern Franz Sebek, Edwin Schlägel, Uwe Schilpp und Carsten Schleth sind mit 27 Runden in einer Zeit von 23:48:27 Stunden auf Gesamt Platz 75 und Altersklasse auf Platz 5 gefahren.
Für die Teammitglieder von Fahrrad-Franz 2 war es die 3. Teilnahme an dieser einmaligen Breitensport-Veranstaltung auf dem Grand Prix Kurs und der legendären Nordschleife - und ebenso besonders wie der Wettbewerb ist auch das Team Fahrrad-Franz 2 selbst: die „Jungs“ (Altersklasse SEN2) zeichnet Ihr besonderer Ehrgeiz ganz weit vorne zu fahren aus – nicht nur die Altersklassenwertung zu gewinnen, sondern einmal „overall“ in der Mitte des Podiums zu stehen. Sich mit jungen wilden die voll im „Saft“ stehen zu messen.
Wenn die 17-Prozent-Steigung hinterm „Karussell“ zum x-ten Mal die Muskeln plagt, wenn das Schlafbedürfnis kurz vor dem zweiten Nachteinsatz um 4 Uhr früh stärker scheint als der Wille, dann hört man die Aktiven auch mal leise fluchen. Schon vorab war das Ziel klar definiert - Platz 1 in der Gesamtwertung war angestrebt. Dementsprechend motiviert startete man ins Rennen, das äußerst spannend verlief. Der Rennverlauf war wie immer ein Krimi. Nach den ersten 6 Stunden war klar wer die Konkurrenz ist. 2 junge Teams – die galt es in Schach zu halten. Runde für Runde wurden Zeiten verglichen – doch Platz 1 war mit 7 Minuten Vorsprung fast nicht mehr einzuholen. Die Konzentration war voll auf Platz 2 gerichtet – ein Duell das sich bis zur letzten Rennsekunden hinauszog. In der Vorletzten Runde hatte mit Markus Rieber den Vorsprung nochmals um 2 Minuten ausweiten können, dann ging Norbert Stegmüller um 11.57 Uhr in die vermutlich „letzte“ (31.) Runde. Bis 12.44.59 Uhr konnte man die Ziellinie überqueren, um nochmals eine Runde zu fahren. Es kam ein starker Wind auf – die Beine taten extrem Weh – Krämpfe – Müdigkeit und nun noch der Druck. Schafft er es oder nicht – kommt die Konkurrenz noch ran und überquert rechtzeitig die Linie? Zeitenvergleich! Ich stand an der Ziellinie, fieberte auf die Ankunft von N. Stegmüller hin, um die Informationen sofort an die Fahrer der Letzten runde zu geben (in der letzte Runde dürfen alle Team-Fahrer gemeinsam fahren). Diese standen in den Startlöchern für die Übergage des Transponders. Ein Ding der Unmöglichkeit wurde wahr. N. Stegmüller fuhr 20 Sekunden vor Rennende über die Ziellinie, völlig Erschöpft aber glücklich. Das war der Zweite Platz. Die Team-Kollegen machten sich „gemütlich“ auf die letzte und somit 32. Runde. Am Ende haben sich alle Anstrengungen vollauf gelohnt - der verdiente 2. Platz in der Gesamtwertung in einem spannenden und sehr fairen Rennen.
Kinderferienprogramm
Das diesjährige Motto: „Überraschungsfahrt ins Blaue“ wurde zu den vergangenen Jahren etwas abgewandelt.
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Das Angebot wurde für etwas jüngere Kinder angeboten. Wir führen bei gutem Radfahrwetter, trocken, windstill und nicht zu heiß von der Festhalle über Rad- und Feldwege Richtung Nordheim, am Fuße des Heuchelberges ging es dann über einen harten Schlussanstieg zum Nordheimer Steinbruch. Dort gab es zur Stärkung Obst, Getränke und Müsliriegel. Die Kinder tobten zunächst im Wald, danach wurden sie vor die Aufgabe gestellt: Ihr habt einen platten Reifen, was ist zu tun?
In drei Gruppen bekamen die Kinder je einen Platten Schlauch, Pumpe, Eimer mit Wasser und Flickzeug. Sie wechselten sich ab, so dass jeder beim Flicken mithelfen konnte. Zunächst wurde das Loch lokalisiert, dabei wurde der Schlauch in Wasser getaucht, anschließend wurde das gefundenen Loch markiert. Nachdem der Schlauch aufgrauht war, wurde der Kleber aufgebracht, das Warten bis der Flicken aufgebracht wurde kam den Kindern sehr lange vor. Zum Schluss wurde der Reifen nochmals aufgepumpt und kontrolliert, ob ihr Meisterwerk auch erfolgreich war. Alle Kinder hatten dazu beigetragen, dass die Schläuche sauber geflickt wurden.
Zum Schluss stand eine sehr lange Abfahrt bis zur Festhalle an, die Kinder wollten diese Abfahrt gleich nochmals machen! Zum Schluss bekamen die Kinder noch je ein Päckchen Flickzeug und eine Fahrrad-Checkliste überreicht. Diese soll helfen, dass man regelmäßig kontrolliet, dass der Fahrradhelm richtig sitzt, die Bremsen funktionieren, Licht vorhanden ist, der Sattel auf der richtigen Höhe eingestellt ist und schließlich auch ein Reparaturset mit Flickzeug vorhanden ist, so kann einer schönen Radtour nichts mehr im Wege stehen. Weitere Bilder und die gefahrene Strecken können auch auf unserer Homepage angeschaut werden. www.radsport-leingarten.de.
Bedanken möchten wir uns bei den disziplinierten Kindern sowie den Helfern Rita und Gerhard, sowie der Organisatorin Nicole.
Markus

Kleine Fernfahrt nach Rothenburg o. Tauber
Rothenburg ist eine Rad-Reise wert. Das bestätigten die 21 Teilnehmer und ein Betreuer bei der 28. kleinen Fernfahrt der Radsportabteilung vom 03. bis 05. Juli 2010.
In der morgendlichen Frische trafen sich um 7.30 Uhr die Teilnehmer auf dem Freibadparkplatz um nach der Gepäckverladung in das Begleitfahrzeug die 110 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Zunächst ging es durch das Weinsberger Tal bis Sülzbach und dann weiter über Wimmental ins Hohenloher Land. Nach Bretzfeld und Pfedelbach erreichten wir unseren 1. Rastplatz bei Eschelbach. Der Wetterbericht hatte uns ein heißes Wochenende mit rekordverdächtigen Temperaturen versprochen, was sich nun auszuwirken begann. Nur der Gegenwind brachte ein wenig Erfrischung auf der weiteren Fahrt über Kupferzell, dann durch das Kochertal bei Döttingen und durch das Jagsttal bei Elpershofen nach Gerabronn zu unserer 2. Rast. Trotz verschiedener Plattfüße erreichten wir über Blaufelden bereits am frühen Nachmittag Rothenburg. So war für jeden noch genügend Zeit, bis zum Abendessen die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, zumal unser Hotel direkt neben dem Würzburger Tor lag. Wer dazu keine Lust hatte, der konnte im Biergarten des Hotels seinen Durst löschen und auf einer Großbildleinwand ein Fußballspiel der WM verfolgen.
Am 2. Tag war eine Stadtbesichtigung mit einem Stadtführer geplant. Vielleicht wäre mancher Teilnehmer lieber auf das Rad gestiegen, um den kühlen Morgen für eine Radfahrt zu nutzen, aber die erfrischende Art, wie unser Stadtführer uns die Stadt, ihre Geschichte und ihre bürgerlichen Eigenarten beschrieb, ließ diesen stillen Wunsch schnell vergessen. Nach der Führung trafen wir uns dann zur Ausfahrt, um vor Burgbernheim eine Mittagsrast einzulegen. Wegen der großen Hitze und dem WM – Spiel, das um 16.00 Uhr begann, spaltete sich die Gruppe. Während ein Teil sofort wieder zurückfuhr, beschlossen andere, die geplante Strecke abzukürzen.
Am Abend waren dann alle wieder in einem Biergarten in der Nähe unseres Hotels vereint um hier gemeinsam das Abendessen einzunehmen.
Zur Rückfahrt am 3. Tag hatte sich die Sonne hinter die Wolken zurückgezogen. Ein strammer Gegenwind begleitete uns auf dem Weg nach Schrozberg. Weiter ging dann die Fahrt über Bartenstein, Mulfingen hinauf nach Jagstberg zu unserer ersten Rast. Ab hier hatten wir die längsten Steigungen hinter uns gelassen und die Fahrt ging über Ingelfingen, Abschnitte des Kochertalradwegs, weiter bis nach Ohrnberg zur letzten Rast. Einige wenige Regentropfen veranlassten uns, den Rest der Strecke zügig durchzufahren. Das Sportheim erreichten die Letzten bereits gegen 14.00 Uhr. Wer Lust und Zeit hatte konnte dann bei einem kühlen Getränk die Erlebnisse der 3 Tage austauschen.
Wolfram Mauz

Drei-Länder-Radgiro in Nauders
Auch dieses Jahr sind wieder Teilnehmer des SV Leingarten beim 3-Länder-Giro in Nauders angetreten. Bei optimalen Wetterverhältnissen ging es mit weiteren 3000 Teilnehmern um 6:30 Uhr an den Start. Die 168 km lange Strecke führte von Nauders vorbei am Reschensee über Prad zum Stilfser Joch. Nach ca. 1900 Höhenmeter am Stück erreichten die Fahrer die Passhöhe auf 2797m. Hinunter ging es den Urbail-Pass über Santa Maria direkt in die nächste Steigung zum 2149 m hohen Ofen-Pass. Bei sommerlichen Temperaturen machte er seinem Namen alle Ehre. Hohes Tempo wurde dann über die Schweiz von Zernez bis Martina durchs Engardin mit heftigem Gegenwind gefahren. Die letzen 450 hm Höhenmeter führten über die Norbertshöhe zurück nach Nauders.
Am Ende standen 168 km mit 3500 Höhenmeter auf dem Tacho.
Jörg Gabriel erreichte vom SVL das Ziel zuerst in einer Zeit von 6:30 h. Christoph Emde und Luciano Ciocchi kamen zeitgleich nach 6:48 h an. Martin Weber beendete den Rad-Marathon in einer hervorragenden Zeit von 7:22 h.


31. Radfernfahrt der Radsportabteilung des SV Leingarten vom 03. bis 06. Juni 2010
Der Klassiker der Radsportabteilung lebt noch immer! Die Stadt Coburg und der Thüringer Wald waren das Ziel der diesjährigen Radfernfahrt. Bedingt durch 4 kurzfristige Absagen machten sich bei leicht regnerischem Wetter am 3. Juni 26 Radler, begleitet von einer Radlerin, auf den Weg in Richtung Frankenland. Durch das Kochertal ging es in flotter Fahrt bis Künzelsau. Über Hermuthausen erreichte man Jagstberg und die erste Rast der diesjährigen Tour. Eine rasante Abfahrt führte in das Jagsttal hinab, und bei Mulfingen ging die Strecke sofort wieder aus dem Jagsttal heraus. Das Taubertal wurde durchquert, und über Uffenheim führte die Strecke entlang der Fränkischen Wehrkirchenstraße nach Iphofen am Steigerwald, einem Weinort mit Firmensitz der Gips- und Baustofffirma Knauf. Die restlichen 20 km durch die Mainebene führte die Truppe nach Münsterschwarzach, dem ersten Etappenziel, das bei bestem Wetter nach 175 km erreicht wurde. Münsterschwarzach ist eine der bedeutendsten Benediktinerabteien Deutschlands. In diesem Kloster wirkt u.a. Anselm Grün als Cellerar des Klosters und Autor zahlreicher Bücher. Übernachtet wurde im Hotel „Zum Benediktiner“.
Ab dem 2. Tag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein und klare Luft bei der Abfahrt am Morgen. Radlerherz was willst Du mehr! In flotter Fahrt ging es der großen Mainschleife entlang bis Volkach. Über Gerolzhofen am Steigerwald erreichte man Sand am Main. Der Main wurde überquert und durch den Naturpark Haßberge führte die Fahrt hinein ins Thüringer Land bis kurz vor Hildburghausen. Hier war der nördlichste Punkt der Tagesetappe. Im Tal der Kreck ging es dann ca. 30 km nach Süden, ehe der Schlussanstieg nach Coburg die Radler zum letzten Mal an diesem Tag forderte. Nach 145 km erreichten alle wohlbehalten die von der mächtigen Veste überragte ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg.
Bei der anschließenden Stadtführung wurde uns nicht nur die schöne Stadt Coburg gezeigt, sondern auch ausführlich die Heiratspolitik der Herzöge von Sachsen-Coburg erklärt.
Am Samstag, dem 3. Tag, war die Königsetappe in den Thüringer Wald angesagt. Nach ca. 15 km war man schon wieder in Thüringen und der Anstieg zum Rennsteig begann, der bei Limbach auf ca. 800 m überquert wurde. Eine kurze Abfahrt und noch einmal ein langgezogener Anstieg, ehe es in rasender Fahrt hinab ins Schwarzatal ging. Danach führte die Strecke Richtung Westen bis Ilmenau, der Goethe- und Universitätsstadt in Thüringen. Sofort am Stadtende begann der 16 km lange Anstieg nach Neustadt auf dem Rennsteig. Die dann folgende 12 km lange Abfahrt ließ das Herz der Radler höher schlagen. Über Eisfeld erreichte man nach 165 km wieder Coburg. Bei einem abendlichen Stadtbummel ließen die Radler einen tollen Tag ausklingen.
Die Tour am 4. Tag in die Fränkische Alb war noch einmal eine anspruchsvolle Strecke mit 1120 Höhenmetern bei 120 km.
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Über Burgkunstadt und Altenkunstadt am Zusammenfluss von Weismain und Roter Main ging die Fahrt am Weismain entlang ins Klein Ziegenfelder Tal. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere, im Jahre 1991 Ende Mai wurde dieses Tal in umgekehrter Richtung bei der Fernfahrt nach Berlin durchfahren und anschließend der Geburtstag von Julius Trackl im Hotel bei Weismain ausgiebig gefeiert. Deshalb heute von hier aus nachträglich noch die besten Wünsche an Julius zum 80. Geburtstag. Über Bad Staffelstein und Lichtenfels erreichten die Radler das Hotel in Coburg. Nach der wohlverdienten Dusche und einem kleinen Imbiss erfolgte die Rückfahrt nach Leingarten mit dem Bus.
Diese Ausfahrt über insgesamt ca. 600 km und knapp 6000 Höhenmeter hat all das geboten, was die „Fernfahrten“ der Radsportabteilung des SVL 31 Jahre ausgezeichnet hat: Eine tolle Truppe, Radtouren auf überwiegend verkehrsarmen Nebenstrecken in z.T. unbekannten, landschaftlich reizvollen Regionen, Kultur, gute Organisation, gute Hotels und eine diesmal besonders hervorzuhebende Kameradschaft.
Zum Schluss bedanken sich die Teilnehmer und die Radsportabteilung bei den Betreuern Hartmut, Ernst und Heinz. Ein besonderer Dank geht an Ingo Künzel, der dieses Jahr zum 25.Mal als Begleitfahrzeugfahrer, Küchenchef, Getränkespezialist, etc. dafür gesorgt hat, dass jeder Teilnehmer während den Touren immer gut verpflegt wurde.
M. W.

Gruppe auf Treppe am Hotel in Coburg
Jedermann Zeitfahren in Bad Saulgau Deutschland Grand Prix 5. – 6.Juni 2010
Heiß, windig und richtig toller Sport - 480 Starter beim Jedermann Zeitfahren in Bad Saulgau
Sieger im Mannschaftszeitfahren kommen aus Leingarten!
Profibedingungen, erstklassiger Service, spannende Strecken: Unter dem Titel Deutschland Grand Prix können Hobbyradler im Einzelzeitfahren, Merkur-Druck.com Paarzeitfahren oder Continental Vierer-Mannschaftszeitfahren gegen die Zeit antreten. Hohe organisatorische Ansprüche, eine professionelle Zeitnahme und Startrampe machen aus diesem Radrennen einen erstklassigen Wettbewerb.
Die Rennstrecken sind eingebettet in die typische oberschwäbische Voralpenlandschaft mit kurzen knackigen Anstiegen vor allem bei der Durchfahrt an der kurzen 14% Rampe in Hohentengen und entsprechenden Abfahrten. Die Rennstrecke ist für den Verkehr komplett gesperrt.
260 Radsportler waren am ersten Tag des Deutschland Grand Prix am Start. Bei sensationellem Wetter und Temperaturen nahe 30° C herrschten optimale Bedingungen für einen tollen Wettbewerb. Dominik Nerz vom Team Milram hat das Einzelzeitfahren eröffnet. Er benötigte für die 28,5 km lange Strecke eine Zeit von 35:44 Minuten das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,8 km/h. Besonders machte der Wind den Radfahrern zu schaffen. Der blies am Sonntag noch heftiger als am Samstag, so dass auch im Paarzeitfahren, die Bestzeiten vom Einzelzeitfahren nicht unterboten wurden.
Die zweitbeste Zeit gelang einem Radrennfahrer aus der Region. Markus Rieber von den Sportfreunden Lauffen hat eine Super-Zeit von 39:37 Min. mit 43,1 km/h gefahren.
Beim Continental Vierer Mannschaftszeitfahren starteten 28 Vierer-Teams und 50 Paare beim Merkur-Druck.com Paarzeitfahren. Viele haben bereits angekündigt, im kommenden Jahr wieder an den Start gehen zu wollen.
Alle Ergebnisse und Infos im Internet unter: www.deutschland-grand-prix.de
Dieses Jahr haben sich viele befreundetet Rennradfahrer für die neue Herausforderung des Zeitfahrens anstecken lassen und sind in folgenden Disziplinen und Ergebnissen gestartet:
Einzelzeitfahren Jedermann 28,5 km
1. Platz Markus Rieber Sportfreunde Lauffen 39:37 Min. 43,16 km/h
3. Platz Norbert Stegmüller SV Leingarten/RC Pfeil 41:24 Min. 41,30 km/h
Paarzeitfahren Jedermann 28,5 km
8. Platz Team Egeler CNC-Technik
Ciocchi Luciano/ Egeler Andreas 44:26 Min. 38,47 km/h
Mannschaftszeitfahren Jedermann 36,5 km
1. Platz Team Probst 50:15 Min. 43,57 km/h
Norbert Stegmüller / Alexander Prischl / Markus Rieber / Csaba Ovari
Bikepark Leingarten
Am 10. April wurde der Sichtschutzwall am Bikepark Leingarten Leingarten mit jungen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Nach dem Motto „Jeder Mann sollte in seinem Leben eine Baum gepflanzt haben!“ waren 26 fleißige Helfer und Helferinnen am Werk die 40 Birken und über 300 Sträucher zu pflanzen. Das Wetter spielte optimal mit und so waren die Bäume an einem starken halben Tag gepflanzt. Bei der Aktion sorgte die Radsportabteilung des SVL für das Leibliche wohl der Helfer und und spendierte zum Mittagessen Grillwürste, Brot und Getränke.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Helfern, Helferinnen und vor allem beim Bauhof Leingarten für die tatkräftige Unterstützung bedanken.
http://www.stimme.de/video/?bcpid=27188622001&bclid=27191126001&bctid=76586336001&refer=rightboxb










